Mit der Bitte um Hilfe haben wir von besorgten Anwohnern Hinweise auf eine größere Katzenpopulation bekommen. Es werden immer mehr und manche sind in keinen guten Zustand, so hieß es. Der Tierschutzverein war vor Ort und bat das Amt um Hilfe, damit sich diese selbst ein Bild von der Situation machen konnten, was sich später als Fehler herausstellen sollte.

Die Anwohner, sollten einfach die Katzen nicht mehr füttern, denn sonst müssten sie für alle entstehenden Kosten aufkommen. Wenn nicht mehr gefüttert wird, erledigt sich vieles von selbst. Eingeschüchtert von der Anweisung bekamen die Katzen fast eine Woche kein Futter mehr.

Als der TSV eintraf um die Tiere einzufangen und zur Kastration zu bringen, gingen sie stark geschwächt und ausgehungert von allein in die Fallen. Innerhalb kürzester Zeit waren 11 Kätzchen gefangen. Schon beim Fangen ist uns eine Katze besonders aufgefallen, sie war in einem entsetzlichen Zustand, stark abgemagert, das Fell war teilweise wie abgeschabt und sie hatte nur noch einen fleischigen Rest von einem Ohr, das bis tief in die Ohrmuschel angegriffen war. So etwas hatten wir noch nie gesehen, uns standen die Tränen in den Augen bei so viel Leid. Wenig später ging uns das letzte Kätzchen in die Falle, doch dieser erschütternde Anblick übertraf einfach alles bisher Gesehene. Sie hatte keine Nase mehr und das halbe Gesicht war durch einen offenen Tumor, der sich entzündet hatte, bereits weggefressen. Was diese Tiere ertragen haben der Schmerz und der Hunger dazu ist nicht in Worte zu fassen. Beide hatten in diesem Zustand keine Chance mehr.

Wir werden diesen grauenhaften Anblick niemals vergessen. 

Die restlichen 10 Katzen befinden sich noch zur Kastration und Behandlung bei Tierarzt.

Lassen Sie Ihre Freigänger kastrieren. Dieses Elend muss nicht sein. Ersparen sie den Tieren dieses Leid und den Schmerz, den sie erfahren werden, wenn sie sich unkontrolliert vermehren. 

Wir brauchen dringend Menschen, die uns in unserer ehrenamtlichen Tierschutzarbeit unterstützen, die nicht wegsehen, wenn ein Tier in Gefahr oder krank ist. Helfen sie uns einfach. Bitte! 

Sie können uns auch durch Futter und Spenden unterstützen.

Unsere Bankverbindung: IBAN : DE53 82080000 0936292700

Telefonisch sind wir unter: 017624871169 erreichbar

Ihr Tierschutzverein Weimar e. V.   

Anfang Mai, haben wir durch Anwohner in Weimar-West, die Information bekommen, das eine hoch Tragende Katze den Passanten hinterher läuft 
und sich kaum noch auf den Beinen halten kann. Sie war völlig ausgehungert und befand sich in einen sehr schlechten Zustand. Eine Tierschützerin hatte sie bei sich aufgenommen
und die Katze bekam noch in der Nacht 8 Babys, was für eine Katze sehr viel ist. Das Tierchen wurde aufgepäppelt, das sie überhaut ihre jungen ernähren konnte, sie war am Ende ihrer Kräfte.
Ohne Kastrationen hat das nie ein Ende.

(11.01.2017, Thüringer Allgemeine)

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